SARAH JOHANNSEN,Sopran, in Austin/Minnesota,
USA geboren, fing früh mit dem Singen und Schauspielen an. Ihre erste Rolle
spielte sie auf einer Laienbühne im Alter von 12 Jahren und ihr erstes Solo
sang sie mit einem Symphonieorch-ester im Alter von 16 Jahren. Als Mezzosopran
studierte sie Gesang mit dem Baß von der Metropolitan Oper Kenneth Smith an der
Universität von Kansas. Während ihres Studiums spielte sie in Opern mit, nahm an
Apprentice-Programmen in Iowa und in Santa Fe teil und gewann Anerkennung: sie war
mehrmals für die "Honors-Recitals" ausgewählt und bekam den Preis als den beste
Sänger in Jahrgangs. Sie nahm als Solist auf dem abschließenden Konzert des
Symposium für Samuel Barber teil, das einzige, daß während seiner Lebenszeit
gegeben wurde und bei dem er anwesend war. Sie sang auch ihr professionelles
Debüt mit der Kansas City Lyric Opera in der Rolle der Pitti-Sing im Mikado.
Frau Johannsen setzte ihre vocal Studien an der Universität von Illinois fort,
wo sie den Wechsel zum Sopran vornahm und ihr erste Butterfly sang. Auch arbeitete
sie mit dem weltberühmten Klavierbegleiter John Wustman.
Die Karriere der Frau Johannsen führte sie dann nach New York City wo sie unter anderen
mit Marlena Malas, Henry Lewis und Olga Chernov studierte. Sie gewann Preise von der
Sullivan Stiftung, der Liederkranz Stiftung und beim regionalen Wettbewerb der
Metropolitan Opera. Sie sang in den Produktionen wenig bekannter Werke, z.B.,
Pénélope von Fauré, Ariane et Barbe-bleue von Dukas, und Romeo et
Giulietta von Zandonai. Sie sang auch den Sopranpart im Mozart Requiem unter der
Leitung von Georg Alexander Albrecht. Ihre erste Rolle als Sopran an einem größeren
Haus war eine der Walküren - die Ortlinde - mit der Miami Oper. Danach folgten andere
Rollen wie etwa die Mimi, Desdemona, Tosca mit der New York City Oper Tournee und
Fidelio mit der Sarasota Oper. Frau Johannsen war Sieger in des Opera Index-Wettbewerbs
und ist ein Sieger der Liederkranz Stiftung und der Wagner Society in New York,
sowie des prestigevollen George London Preises. 1994 sang Frau Johannsen ihr deutsches Debüt in der
Rolle von Donna Elvira am Theater Geißen. Danach folgte Senta im Fliegenden
Holländer in Hof in der Urfassung, in der sie von der Opernwelt als
eine Senta" die die Ballade perfekt zu interpretieren weiß" beschrieben wurde.
Senta ist eine Rolle, die sie in Rom, in Braunschweig, in Bremerhaven und mit
den Eutiner Sommerfestspielen gesungen hat. In Bremerhaven sang sie in einer
Speilzeit die Abiagille in Nabucco und ihr hochgepriesenes Debüt als Elektra.
Weitere Auftritte als Elektra folgten in Verona, wo sie die Zeitbesetzung mit
Hildegard Behrens war und in Mannheim, Darmstadt und in Oldenburg.
Ein früheres Foto
Heimatstadt: Austin, Minnesota, USA
Erste Rolle: Mother Prioress in der Sound of Music mit 13 Jahren
Erste operatische Rolle: Hänsel in der Hochschule
Erste professionale Rolle: Pitti-Sing mit Kansas City
Erste Rolle als Sopran: Cio-Cio-San
Deutsches Debüt: Donna Elvira in Giessen
Italianisches Debüt: Elektra in Verona
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Frau
Johannsen sang ihre erste Isolde in Carnegie Hall in einer Generalprobe mit
Eve Queler und dem Opera Orchestra of New York. Ihr Bühnendebüt mit der Rolle
war in Oldenburg, Deutschland. Frau Johannsen war Zweitbesetzung in der Rolle
mit Waltraut Meier in der großpublizierten Peter Sellars/Bob Viola/Esa-Pekka
Salonen-Produktion von Tristan und Isolde für die Oper Bastille.
Frau Johannsen hat alle Brünnhilden
in verschiedenen Produktionen in Oldenburg, Magdeburg und Augsburg sowie die
Brünnhilden im ganzen Ring-Zyklus in Braunschweig gesungen. Andere Rollen
im deutschen Repertoire sind Ariadne, Ortrud und Fidelio. Im italienischen
Repertoire hat Frau Johannsen großen Erfolg in den Rollen von Turandot,
Tosca und Abigaille gehabt. Frau Johannsen ist auch als Konzertsolistin
in ganz Europa hervorgetreten, unter anderen mit Strauss' Vier Letzten Lieder,
Ravels Shéhérezade und den Rückert Lieder von Mahler mit Orchester. In New York
hat Frau Johannsen mit der Oratorio Society in der Carnegie Hall die Gallia
von Gounod und die Wesendonck Lieder von Wagner mit Orchester gesungen und
kehrte dann wieder als Sopransolistin im Verdi Requiem zurück. Daneben gibt
sie auch viele Liederabende mit unterschiedlicher stilistischer Richtungen
und in verschiedenen Sprachen.
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